Mit Sicherheit mehr Kontinuität
Krisenmanagement oder wie BCM das Leben leichter macht
Business Continuity Management (BCM) gehört zu den Top-Themen im Management-Bereich. Und doch besteht noch Aufklärungsbedarf, denn hier es geht nicht nur um die Notwendigkeit krisensicherer Geschäftsprozesse und die Erfüllung von Gesetzen und Normen. BCM ist ein dynamischer Prozess, der parallel zu entscheidenden Geschäftsprozessen verläuft und sich folglich mit ihnen entwickeln muss. Wer sich mit dem Themenkomplex beschäftigt weiß, wie wichtig es ist, ein BCM über die gesamte Unternehmenslandschaft hinweg kontinuierlich auszubauen. So auch Kurt-Jürgen Jacobs, Geschäftsführer des Nürnberger Trainingsanbieters qSkills, der davon überzeugt ist, dass BCM heute für unternehmerischen Erfolg maßgeblich ist.
Was ist eigentlich Risiko?
Risiko? Ein Brettspiel, der Strategieklassiker überhaupt. Hier geht es um alles oder nichts, um die Eroberung der Welt oder darum, mit einem finalen Kniff vom Brett gefegt zu werden. Spannend, herausfordernd, aber eben ein Spiel, ohne Konsequenzen. No risk no fun? Natürlich gehört Risiko zum Leben dazu. Auch zum Geschäftsleben. Denn wer wagt, gewinnt. Doch die Medaille hat zwei Seiten, Risiko ist gut, Sicherheit aber auch. Und so hat Risikobereitschaft, mit der man zweifellos auch heute noch die Welt erobern kann, einen gewissenhaften Zwilling, der das Risiko managt, der versucht den Unwägbarkeiten von Unternehmen in der globalen Welt eine Sicherheitsplattform unterzuschieben – sozusagen für den Risikofall. Und das ist gut so, denn ohne geht es nicht, ohne darf es nicht gehen. Unternehmen müssen mit Netz und doppeltem Boden agieren, um in Krisensituationen den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten zu können und auch, weil sie schlicht vom Gesetzgeber dazu verpflichtet sind. Per HGB, KonTraG und Basel II. Business Continuity Management heißt die Strategie, mit der sich kleine, mittlere und große Unternehmen davor schützen können, dass sie sich nicht, auch nicht im „worst case“ selbst vom Spielbrett kegeln, sondern weiter mit von der Partie sind.
BCM allseits bekannt und doch vernachlässigt?
BCM – das ist hinlänglich bekannt - steht für den Aufbau eines leistungsfähigen Krisenmanagements mit dessen Hilfe dafür gesorgt wird, dass wichtige Geschäftsprozesse in Notfallsituationen nicht oder nur zeitweise unterbrochen werden und die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens gesichert bleibt. Soviel zur klassischen Definition. Sie gilt es zu erweitern: Denn neben der Sicherung der reinen IT-Umgebung ist die Sicherstellung von Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Vollständigkeit von Information, auf welchem Medium auch immer sie verwendet, gespeichert, versendet und übertragen wird, von zentraler Bedeutung. Dieses umfassende Verständnis von Sicherheit liegt dem Standard ISO 27001 für Informationssicherheitmanagement zugrunde. „BCM in Verbindung mit Informationssicherheitsmanagement soll die Verfügbarkeit von Informationen sicherstellen, die den Blick auf weitere Dimensionen, etwa Personal, Gebäude, Locations und Logistik richtet, und somit alle unternehmerischen Know-how-Träger in einem System miteinander verbindet“, erklärt Rühl, der als Trainer und Berater im BCM-Umfeld tätig ist und bei qSkills Schulungen aus diesem Themenspektrum durchführt. „Downzeiten kann sich heute kein Mensch mehr leisten. Das macht ein umfassendes BCM, das auf die individuellen Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten ist und potenzielle Risikofaktoren auf ein kalkulierbare Minimum reduzieren, so wichtig.“
Gewappnet für den Ernstfall
Eine geprüfte umfassende Möglichkeit, die den Rahmen darstellt für ein leistungsfähiges Grundlagenpaket für Informationssicherheit ist, wie gesagt, die Norm ISO 27001. Sie stellt die Kernvoraussetzung für ein BCM in Unternehmen dar. „Aber die Entwicklung ist auch in diesem Bereich dynamisch“, so Jacobs, der den Markt deshalb so intensiv beobachtet, weil er mit dem qSKills Schulungsprogramm den Trend hin zu einem professionellen Risikomanagement längst erkannt hat. „Sinnvoll ergänzt wird ISO 27001 jetzt durch den British Standard, der kürzlich als BS 25999-1 als Code of Practice und als BS 25999-2 als BC-Managementsystem erschienen ist.“ Die Relevanz dieser BC-Pakete steigt dadurch, dass sie nach Expertenmeinung schon innerhalb der nächsten beiden Jahren zur Norm erhoben werden könnten und damit in eine entsprechende Zertifizierung nach ISO einfließen. Und Rühl ergänzt: „Der entscheidende Vorteil der Zusammenführung von ISO 27001 und BS 25999 sind Normkonnektoren, die für eine wertschöpfende Integrationsfähigkeit der Standards sorgen. Die Standards des Bristish Standard Institute (BSi) können an das in einem Unternehmen bestehende Informationssicherheits¬managementsystem nach ISO 27001 „andocken“ und gemeinsam ein wichtiges Normenpaket und somit die Basis für ein durchgängiges BCM bilden.“ Das ist der Grund dafür, dass qSkills in enger Zusammenarbeit mit dem BSi schon heute die entsprechenden Trainings zu BC nach BS 25999 sowie Information Security Management nach ISO 27001 anbietet. Hier werden die die Grundlagen für die Etablierung einer langfristigen BCM-Strategie vermittelt, wobei eine gezielte Ausrichtung auch auf die Nutzung von Kostensynergien verfolgt wird. Fazit: Das Risiko im Griff zu haben ist eine wichtige unternehmerische Herausforderung. Wer sie annimmt, gewinnt.
Netzwerke verbinden:
Riverbed beflügelt den Datenaustausch
Die Firmenzentrale in München, je eine Niederlassung in Köln und Hamburg, Dependancen in Frankreich, Spanien und den USA sowie Datenzugriff per Homeoffice oder von unterwegs. Alltag in unserer modernen Arbeitswelt. Vieles erscheint so fern und ist dank fortschrittlicher Technologien doch so nah. Dabei greifen immer mehr Anwender von einem weit verzeigten Firmennetz auf zentrale Anwendungen zu. Klar, dass ein schneller und sicherer Informationszugriff dabei das Herzstück bildet.
Am Puls der Zeit und auf bessere Performance getrimmt, bietet qSkills daher ab sofort Schulungen in Zusammenarbeit mit Riverbed Technology an. Das US-amerikanische Unternehmen ist weltweit der Marktführer von Lösungen im Bereich Wide-Area-Data-Services (WDS) und ermöglicht mit seinen „Steelhead“-Produkten, dass Performanceprobleme beseitigt und der WAN-Verkehr um das 50-, teilweise sogar um das 100-fache beschleunigt wird. Dadurch können Mitarbeiter in den Filialen und von unterwegs über das Internet genauso schnell auf Applikationen und Daten zugreifen wie die Anwender in der Unternehmenszentrale. In Zeiten der Globalisierung und weit verzweigten Firmenniederlassungen bildet die technologische Beschleunigung des Informationsaustauschs eine geschäftskritische Komponente, ja avanciert zum Wettbewerbsvorteil für Unternehmen.
Seit Anfang Mai bietet qSkills am Standort Nürnberg die so genannten „SH100 Riverbed Steelhead Fundamentals“ Workshops an. Inhaltlich geht es dabei um das Verständnis, die Arbeitsweise und Einsatzmöglichkeiten der Riverbed-Lösungen:
• Steelhead® Appliance Deployment & Management
• Steelhead® Mobile Client Installation & Configuration
Weitere Informationen zu den 4-tägigen Schulungen und Anmeldungen unter: http://www.qskills.de/qs/workshops
IT-Weiterbildung als Erfolgsfaktor
Wer nicht investiert verliert
Bei vielen Fach- und Personalverantwortlichen könnte eine Erfolgsgeschichte mit den Worten beginnen: „Ich hab’ wieder einen IT-Spezialisten“. Könnte, tut sie aber nicht. Das Gegenteil ist der Fall und die Realität sieht eher nüchtern aus. Denn während der IT-Markt boomt, werden vielerorts händeringend IT-Fachkräfte gesucht. Die BITKOM beklagt 20.000 fehlende IT-Experten und Unternehmen sind zum Handeln verdammt. Doch was und wie tun, um die edlen IT-Diamanten zu finden? Am besten in das vorhandene Know-how investieren und potenzielle Fachkräfte aus- und weiterbilden. Hierfür sind zunächst Investitionen notwendig, reduziert mittel- bis langfristig aber die Kosten und hilft beim unternehmerischen Ausbau. So die Meinung von qSkills, einem unabhängigen IT-Trainingsanbieter und technologischer Wegbegleiter vieler Unternehmen.
Den großen Vertragsabschluss vor Augen, das nächste strategische Projekt schon eingefädelt und Wachstum bis zum marktwirtschaftlichen Horizont. In diesem Erfolg sonnen sich viele Führungskräfte gerne, wenn es um das Sein ihres Unternehmens geht. Doch dahinter steckt oftmals mehr Schein. Denn aufgrund fehlender IT-Fachkräfte kommen lukrative Verträge ins Schlingern, scheitern neue Projekte bereits im Vorfeld oder fahren buchstäblich gegen die Wand.
Wer nicht investiert, der verliert
IT-Know-how ist gefragt und der Bedarf kann längst nicht gedeckt werden. Vor allem Entwickler, Administratoren sowie SAP-Basisbetreuer und Datenbankspezialisten stehen bei den Personalverantwortlichen hoch im Kurs. Einen der Hauptgründe des IT-Fachkräftemangels sieht Kurt-Jürgen Jacobs, Geschäftsführer des IT-Trainingsanbieters qSkills GmbH & Co. KG, vor allem in der zögerlichen IT-Aus- und Weiterbildungspolitik vieler Unternehmen in den vergangenen Jahren: „Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage investierten viele Firmen in den vergangenen Jahren nur sehr schleppend in die IT-Ausbildung ihrer Mitarbeiter.“ Dass diese Grundhaltung aber eher zu einer Verschärfung der sowieso schon prekären Lage vieler Unternehmen beiträgt, zeigt sich bei einem genaueren hinsehen. Jacobs: „Kosten für IT-Weiterbildungen sind direkt sichtbar und werden in Krisenzeiten schnell reduziert. Allerdings übersehen viele Personal- und Führungsverantwortliche den langfristigen Mehrwert und stolpern später über die Mehrkosten, die durch unzufriedene Mitarbeiter und schlecht laufende Projekte entstehen.“ Die Resultate reichen von gescheiterten und nicht annehmbaren Projekten bis hin zu ausgelagerten Vorhaben. Und Jacobs ergänzt: „Vor allem der notgedrungene Einsatz von externem Know-how, aufgrund fehlender IT-Experten in den eigenen Reihen, schraubt die Kostenspirale oft deutlich nach oben.“
Der Tanz ums goldene IT-Kalb
Die Versäumnisse vieler Unternehmen der letzten Jahre, nämlich in die Weiterbildung ihrer IT-Fachkräfte zu investieren, rächt sich heute. So gibt es in vielen IT-Sparten zu wenig gut ausgebildete Spezialisten, was geradezu einen Wettbewerb um die besten Fachkräfte auslöste. „War of talents“ nennt die Unternehmensberatung McKinsey den Kampf der Unternehmen um die besten IT-Köpfe. Um die eigene Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen sowie Kompetenzen und Mitarbeiter im Unternehmen zu binden, gehören regelmäßige Weiterbildungen zur strategischen Unternehmensführung. Für Jacobs gehört eine dementsprechende Schulungskultur in den Unternehmen fest verankert: „Gerade im IT-Umfeld haben wir es mit einem sehr schnelllebigen Markt zu tun. Was heute technologisch aktuell ist, kann morgen bereits überholt sein. Und wer hier als Unternehmen den Anschluss verliert, der hat es sehr schwer versäumtes nachzuholen. Wichtig auch unter dem Aspekt, dass in fast allen Branchen die IT als Schlüsselfaktor für Prozesse und Abläufe dient. Ohne könnten die meisten Unternehmen den Laden dicht machen.“ Somit liegt in einem langfristigen und unternehmensweiten IT-Aus- und Weiterbildungsprogamm ein klarer Wettbewerbsvorteil, um Projekte professionell durchzuführen, Kosten zu senken und letztendlich den Unternehmenserfolg zu sichern.